Richte Deinen Fokus auf das, was gut ist und lebe einfach glücklicher

Oftmals neigen wir dazu, unsere Aufmerksamkeit mehr auf die Dinge zu richten, die schief gehen, als auf den Rest.

Ich will mich gar nicht so sehr darüber auslassen, woher diese Unart bei uns kommt, den Fokus auf Fehler zu richten. Ich bin sicher, dass unser Schulsystem dabei eine große Rolle spielt. Das müsste anderswo diskutiert werden.

Eine relativ einfache Möglichkeit, nach und nach ein glücklicheres Leben zu leben ist, Deine Aufmerksamkeit auf die Dinge zu richten, die gut sind, die gut funktionieren. Das kannst Du auf alle Bereiche Deines Lebens übertragen: Beruf, Partnerschaft, Kinder, Freunde u.s.w.

Das hat auch überhaupt nichts damit zu tun, dass Du Dir die Welt „rosarot“ färbst, denn Du richtest ja schlechte Dinge nicht in ein besseres Licht. Vielmehr änderst Du Deinen Fokus, denn die guten Dinge sind ja da und zwar viel mehr, als die schlechten.

Ich gebe Dir mal ein paar Beispiele für Dinge, die gut laufen:

  • Du hast ein Dach überm Kopf und verfügst über fließendes, hygienisch einwandfreies Wasser.
  • Du lebst in einem demokratischen Rechtsstaat.
  • Deine Kinder genießen eine kostenlose Schulbildung.
  • Deine Kinder, Dein Partner, Deine Freunde sind gesund.
  • Du lebst in einem Land, in dem es seit mehr als 70 Jahren keinen Krieg gibt.
  • Die allerallermeisten Kinder werden nicht Opfer von Gewalt, sondern wachsen in liebenden Familien auf (darüber berichtet aber leider niemand).
  • ….

Schaue dich bitte aufmerksam um und überlege, ob mehr Dinge gut sind und funktionieren oder ob die Welt um Dich herum wirklich schlecht ist. Ist Dein Partner / Deine Partnerin wirklich nur der / die, der seine Socken herumliegen lässt oder ist es vielleicht auch der / die, mit dem Du gute Gespräche führen kannst, mit dem Du Eure Kinder groß ziehst, mit dem Du schöne Momente teilen kannst ?

Ist in Deinem Job mehr gut oder mehr schlecht ? Wie auch immer Du es bewertest, denke mal daran, dass es auf der Erde jede Menge Menschen gibt, die täglich im Müll wühlen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, dabei krank werden und früh sterben.

Wie sieht es da bei Dir aus ?

Das bedeutet ja nicht, dass Du nichts zu Verbesserungen beitragen und Dich mit allem zufrieden geben sollst. Dennoch bin ich sicher, dass – wenn Du Dich aufmerksam umsiehst – viel, viel mehr Dinge erkennen kannst, die gut sind, als Dinge, die schlecht in Deinem Leben sind.

Aus eigener Erfahrung und aus vielen Kundencoachings weiß ich: Sobald Du anfängst, Deinen Blick auf die Dinge zu richten, die in Deinem Leben gut laufen, wirst Du glücklicher und hast mehr Energie, um die Dinge zu verbessern, die noch nicht so gut laufen.

Meditation: Richte den Blick auf das Gute

Mache in den nächsten Wochen regelmäßig folgende Meditationsübung:

Nimm eine einfache Meditationshaltung ein. Richte Deine Aufmerksamkeit zunächst 10 Minuten lang einfach nur auf Deinen Atem. Beobachte, wie die Atemluft in Deine Nase einströmt und wieder ausströmt. Nicht mehr.

Wenn dabei irgendwelche Gedanken aufkommen, lass sie einfach vorbeiziehen und kehre immer wieder zu Deinem Atem zurück.

Nach ca. 10 Minuten suche in Deiner Erinnerung nach Dingen, die gut sind. Das können eigene Erlebnisse von Dir sein, Fakten, die Dich betreffen, die Bilder des Lachens Deiner Kinder, die Tatsache, dass Du noch ein paar Euro auf dem Konto hast….. was auch immer.

Gehe im Geiste einfach alle Dinge durch, die gut für Dich laufen.

Wenn Dir etwas in den Sinn kommt, das nicht so gut ist, dann „parke“ es: Sage Dir: „Ok, das ist zwar da, aber das ist jetzt nicht die Aufgabe. Jetzt geht es nur darum, die Dinge anzusehen, die gut laufen“.

Mache das jeden Tag ca. 20 –  30 Minuten. Vielleicht ist „direkt nach dem Aufwachen“ die beste Zeit für Dich.

Wenn Du diese Meditation / diese Übung einige Wochen regelmäßig machst, wird sch Dein Blick mehr und mehr automatisch auf das richten, was schon gut in Deinem Leben ist. Ich bin sicher, dass Dich das nach und nach zu einem immer glücklicheren Menschen macht.

Ich wünsche Dir viel Spaß dabei.

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