So besiegst Du Deinen inneren Kritiker und gewinnst mehr und mehr Gelassenheit im Alltag

Vielleicht hast Du auch immer weder so eine Stimme im Kopf, die etwas zu sagt wie:

  • das kannst Du besser,
  • andere machen das doch schon – warum willst Du das machen ?
  • oh mann, hast Du nichts besseres zu tun als jetzt…. was auch immer ?
  • pass auf, dass Du das bloß richtig machst (das Meditieren z.B…..)
  • u.s.w.

So ein innerer Kritiker kann ja ein sehr hilfreicher Zeitgenosse sein, weil er und hilft, besser zu werden und auch auf uns aufpasst….Aber manchmal nimmt er eben zu  viel Raum in uns ein und hält uns davon ab, das zu tun, was gut für uns wäre – oder das was gut für uns wäre entspannter zu tun….

Ständig kritelt der innere Kritiker an uns herum, bemäkelt uns und setzt uns unter Stress…

Es geht gar nicht darum, den inneren Kritiker los zu werden – es gibt nämlich viele Momente, in denen wir froh sein können, dass wir ihn haben.

Mein Tipp ist der: Nutze ihn für Deine Zwecke, in dem Du ihn zu Deinem „inneren Beobachter“ machst.

Der innere Beobachter

Der innere Beobachter hilft uns dabei, die Dinge klarer zu sein. Er hackt nicht ständig auf uns herum.

Der innere Beobachter nutzt dabei eine Stärke des inneren Kritikers, nämlich die, Dinge zu sehen und anzusprechen.

Der Unterschied zwischen den beiden liegt darin, dass der innere Kritikere anmaßend mit uns umgeht, mit uns schimpftund urteilt.

Der innere Beobachter hingegen betrachtet mit uns zusammen Dinge und (ver)urteilt nicht.

Dem inneren Kritiker geht es nur um sich selbst; der innere Beobachter ist Dein Partner.

So rufst Du den inneren Beobachter auf den Plan

Nutze die Meditation, um Dich mit dem inneren Beobachter anzufreunden.

Wenn Du meditierst, ist es normal, dass Gedanken auftauchen, obwohl Du Dich z.B. auf die Atmung konzentrieren möchtest. je häufiger Du meditierst, desto leichter fällt es Dir nach und nach, die Konzentration auf Deinem Meditationsobjekt zu halten (z.B. auf der Atmung).

Beginnst Du also mit der Meditation, und Gedanken schieben sich zwischen Deine Atembeobachtungen, dann ruft vielleicht Dein innerer Kritiker so etwas wie:

  • „Pass doch auf Du Depp“,
  • „Mann, nicht mal 5 Minuten kannst Du Dich auf die Atmung konzentrieren“,
  • „Mensch, die anderen hängen alle in der Meditation und Du grübelst mal wieder rum…“
  • u.s.w.

Statt dem inneren Kritiker nun freien Lauf zu lassen, rufst Du stattdessen den inneren Beobachter auf den Plan. Mit diesem zusammen siehst Du Dir das Auftauchen von Gedanken ganz anders an, z.B. so:

  • „Ich merke, wie Gedaken auftauchen und ich entscheide mich, mich nun wieder auf die Atmung zu konzentrieren….“
  • „Oh, da kommt ein Gedanke…. na ja, jetzt nicht…. den schaue ich mir später noch einmal an….“

Immer gelassener – auch im Alltag

Die Übung des Beobachtens statt des Verurteilens macht Dich immer gelassener – nicht gleichgültiger.

Je öfter Du Dich dafür entscheidest, Deinen inneren Beobachter auf den Plan zu rufen, desto klarer werden Deine Urteile werden – über Menschen, Situationen und über Dein eigenes Handeln und Deine Fähigkeiten.

Übe den Umgang mit dem inneren Beobachter in der Meditation und übernehme ihn in Deinen Alltag.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und ich bin sicher, Du wirst den Gewinn an Lebensqulität rasch spüren.

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